Team für historische Simulationen
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Das Tsingtau-Komplott

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Idee: Michael Immig
Fotos: Michael Immig / Karl-Heinz Kieckers
Realisierung: Das THS-Team
Erstmals präsentiert: Tactica 2009 in Hamburg
weiterCrisis 2009 in Antwerpen

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Vorgeschichte

Willem Zwo ist auf Besuch in Kiautschou und besichtigt die Germania-Brauerei im Herzen von Tsingtau, ein moderner Brauerei-Betrieb, der es in Zukunft noch zu was bringen wird …
Er nächtigt im mondänen Tsingtau-Club in der Nähe des Hafens, wo auch sein Schiff, der leichte Kreuzer SMS Lusenbrink, festgemacht hat. Soweit die offizielle Version. Der Besuch der Germania-Brauerei ist nur ein vorgeschobener Grund der deutschen Diplomatie, tatsächlich handelt es sich um ein Geheimtreffen zwischen Willem Zwo und einem japanischen Topspion namens Kensei Nakamura, der dem deutschen Kaiser geheime Entwicklungspläne einer neuartigen Waffe mit ungeheuerem Zerstörungspotential übergeben wird, die von einem deutsch-japanischen Ingenieurskonsortium in Tokio entwickelt worden ist. Mit dieser Waffe wären die beiden Großmächte in der Lage, die Welt unter sich aufzuteilen! Die Japaner nennen dieses neue Werkzeug des Teufels „Drachenatem“, bei den Deutschen ist sie als „Wotanbombe“ bekannt.
Natürlich bleibt kein Geheimnis, schon gar nicht in diesen unruhigen Zeiten kurz nach dem Boxeraufstand in Peking, lange geheim, und so sind die Gegner des Kaisers durch ihre Spione schon seit Wochen über Pläne und Absichten der kaiserlichen Marine informiert und wollen die Weitergabe der Bombenpläne um jeden Preis verhindern, sie zerstören oder – falls möglich, natürlich selbst an sich bringen.

Aktuelle Lage

Nakamura hat sich bereits vor zwei Tagen mit dem Kaiser an Bord der Lusenbrink getroffen, die Bombenpläne werden schon von den Ingenieuren beider Seiten intensiv studiert und diskutiert, als bekannt wird, dass Tsingtau von einer alliierten Streitmacht zu Lande und zu Wasser eingeschlossen worden ist.
Ein kleines britisches Expeditionskorps aus der indischen Kronkolonie greift die Stadt vom Südwesten aus an, den deutschen Streitkräften bleibt kaum Zeit, ein paar einfache Verteidigungsstellungen in der Stadt zu errichten.
Zu allem Überfluss nutzen auch fanatische Boxerhorden die Gunst der Stunde, die ungeliebten Langnasen loszuwerden und schließen sich teilweise den britischen Truppen, teils aber auch den Deutschen an. Die Deutschen verfügen nur über wenige eigene Truppen in der Stadt, da sich der Großteil der Garnison auf einer Strafexpedition im Inneren des Landes befindet und nun per Eilmärschen versucht, der eingeschlossenen Stadt zu Hilfe zu kommen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass den Kontrahenten neben regulären Verbänden und Hilfstruppen aus den Kolonien modernste Waffentechnologie des Dampfzeitalters, also Panzer, Luftaufklärung und Strahlenkanonen zur Verfügung stehen.

Crisis 2009 in Antwerpen

We are the champions ..., unser Team bei Crisis
Best Participation Game
Zusätzliche Highlights
dampfbetriebener Kran
Scatch-built: M.Immig
"Fast Food"
Vignette:M.Immig
"... und Action"
Vignette:M.Immig
chinesische Zivilisten
Bemalung:H.Bartnitzki

Mehr über den schweren Dampfkran findet Ihr im Lead Adventure Forum an dieser Stelle.
Die von Holger Bartnitzki bemalten chinesischen Zivilisten stammen von Obelisk Miniatures. Josef Ochmann dienten als Vorlage für das Figurendesign alte Fotografien aus den Chinesenvierteln von San Francisco zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Malvorlage diente der sehr empfehlenswerte Bildband "Bejing, wie es war" von Sheng Xishan, Bejing 1999.