Team für historische Simulationen
Team for historical Simulations

12/2011
Aktuelles
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Unser Jahrestreffen 2011 fand am Freitag, den 9. Dezember statt.
Unserer Einladung folgend gab es ein opulentes Mahl und ein Piratenspiel für alle. Hier die Bilder mit Dank an Tobi:
Crisis 2012 - Vielen Dank an unser Team für die beiden schönen Tage und die gute Zusammenarbeit.
Wir sind mit unserem Szenario sehr gute Zweite geworden und haben viel positive Resonanz erhalten. Was will man mehr.
Das Konzept war außergewöhnlich und stimmig. Aus meiner Warte hat auch das
partizipation sehr gut geklappt, zumal wir auf die Finessen des Regelwerkes verzichtet.
Danke für die super Vorbereitung an Bernhard. Die Qualität und die Originalität von Figuren, Vignetten und Terrain von Michael, Robert, Holger und Heinz zeigen, dass wir ganz oben mitmischen können.
Danke auch an Achim, der unser Szenario mit seinem Schiff als Ersatz für die vergessenen Brander gerettet hat.
Mein persönlicher Dank geht an Eymard, der mich in einer kritischen Phase mit Getränken versorgte und auch sonst immer da war, wenn man in brauchte.
Bei unseren Freunden von den Tin Soldiers of Antwerp bedanken wir uns ganz besonders für die gute Vorbereitung, die tolle Unterstützung, den herzlichen Empfang und die vielen persönlichen Worte trotz Veranstaltungsstress.
Bei allen Widrigkeiten im Straßenverkehr, dem aufwendigen Auf- und Abbau und der Präsenz am Tisch und eines vor unserem Bezug verwüsteten Hotelzimmers blieb noch genügend Zeit für Gespräche untereinander
oder mit guten Freunden die wir dort trafen, einen gemütlichen Abend bei Leffe bruin und blond (je nach Laune des Barkeepers) und sogar für nächtliche Fassadenklettereien eine sehr sportiven THSlers, der aber lieber nicht namentlich genannt werden möchte.
Erste Eindrücke:
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| So, nun tragt mich bitte zum QuickieBurger |
Kürzlich eingestellt wurden:
Leipzig 1813, der letzte Akt
Bericht über Schloss Friedrichstein, die Militär- und Jagdabteilung der Staatlichen Museen Kassel
Denkmal Wargamers Abschied
Diese künstlerisch wertvolle Skulptur aus dem 19. Jahrhundert stellt eine Abschiedsszene dar. Der uns unbekannte Tabeltop-Spieler ist wohl gerüstet für Auswärtsspiele.
In seiner praktischen, tragbaren Kommode findet alles Platz, was er für die Reise benötigt. Zahlreiche Fächer für Figuren, Spielzubehör, leichten Proviant (Dosenbier und Dauerwust), Terrain (großes Fach links unten), Zahnbürste und Wäsche zum Wechseln sind vorhanden.
Oben aufgeschnallt sind die GW-Geländematten und Schlafsack deutlich zu erkennen.
Gesehen in Winterberg / Hochsauerland
Die Schlacht bei Bergbosen
Anfang August trafen wir uns zu einer zweitägigen napoleonischen Schlacht in Krefeld-Fischeln.Preussische Verbände trafen auf einen starken französischen Verband.
Hier einige Eindrücke:
Leben wie im 13. Jhd.
Im Urlaub bin ich im Weserbergland auf das Projekt Mittelalterhaus-Nienover gestoßen.
Im Landkreis Nordheim wurde hier an Ort und Stelle, nähmlich auf dem Grund einer im Mittelalter bereits zerstörten Stadt, ein Kaufmannshaus aus dem 13. Jhd. rekonstruiert.
Belebt wird dieses Stadthaus an Wochenenden durch eine Mittelaltergruppe, die in und um das Geb6auml;ude herum lebt und arbeitet. So wurde mir die Herstellung von Zunder aus einem bestimmten Bestandteil vom Baumpilz vorgeführt, Brot gebacken und gesponnen. Im Garten galt es Kräuter und andere frühe Nutzpflanzen zu bewundern.
Besonders interessant war auch die ausgeklügelte Bauweise und Innenausstattung des Hauses. Herr Schwarz, ein freundlicher Archäologe aus Kassel, der zurzeit an der Grabung eines römischen Schlachtfeldes aus dem 3. Jhd. nach Chr. beteiligt ist, ist diesem Projekt besonders verbunden. Er übernahm die
die sachkundige Führung durch Haus und Hof. An ihn auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön! Wer mehr wissen möchte, hier ist der Link zum Projekt: www.mittelalterhaus-nienover.de.
Aufforstungsprogramm
Die im HQ vorhandenen Misch- und Nadelwaldmodule werden überarbeitet und um Kiefern- und Birkenwäldchen ergänzt. Damit wollen wir neue Akzente setzen und bedarfsgerechte Module für unterschiedliche Szenarien bereithalten.
Neuauflage der Flashman-Romane
Gute Nachrichten: Die Serie wird in deutscher Sprache neu als Taschen- und Hörbücher vom Kuebler Verlag aufgelegt. Die Romane um die Abenteuer dieses Spitzbuben an allen Kriegsschauplätzen der Victorianischen Epoche sind echt lesenswert.
Außerdem bestehen gute Chancen, das auch die bislang nicht in deutscher Sprache erschienenen Abenteuer diesmal ebenfalls veröffentlicht werden. Im englischen Original sind diese nä
mlich recht schwer zu lesen.
Themenabend zum Amerikanischen Bürgerkrieg im HQ am 27.05.2011
Christian Wolff schilderte Eindrücke von seinen Touren zu den Schlachtfeldern des Amerikanischen Bürgerkrieges anhand seiner eigens zusammengestellten Videosequenzen. Anschließend führte er die typische Ausrüstung und Montierung eines Unionssoldaten um 1863 anhand von historisch korrekten Repliken vor. Er erklärte die Besonderheiten und die Funktionen und gab manche Anekdote zum Besten und beantwortete viele Fragen zu Materialien und Handhabung wie beispielsweise:
- Wieso war die Blechtasse eines der wichtigtsten Utensielen der Ausrüstung?
Die Tasse ist nahezu universell verwendbar und dient auf dem Marsch zum Wasserschöpfen.
- Gibt es ein Schnittmuster für den Tonister?
Ja, das gibt es.
- Wieso gingen die Mäntel der Unionssoldaten häfig bereits kurz nach der Ausgabe verlustig?
Sie waren schlicht zu schwer und zu warm.
- Wieso kamen die wichtigsten Dingen in den Proviantsack und nicht in den Tonister
Die Tonister wurden vor Gefechten abgelegt und anschließend meist nicht mehr auffindbar.
Er gab Hinweise zu Literatur und gab einen kurzen Ein- und Überblick zur Thema Reenactment des Amerikanischen Bürgerkriegs. Das unterstützende Video ist noch in Bearbeitung und zu einem späteren Zeitpunkt vorgeführt.
Wer mehr wissen möchte, findet viele nützliche Informationen unter dem Internet-Auftritt der Gruppe German Mess.
Anschließend begannen wir gemeinsam mit Holgers Szenario Raymond - 12. Mai 1863 nach Black Powder.
Allerdings gestaltete sich der Aufmarscht der Unionstruppen bedingt durch drei Blunder-Würfelergebnisse in drei Runden hintereinander relativ chaotisch:
- Die 2. Brigade schwenkt nach rechts ein! Das ANDERE rechts!
- Äh Jungs, habt ihr auch den Proviant beim Ausrücken zurückgelassen? Besser, wir gehen noch mal zurück und schauen nach.
- Äh Jungs, vielleicht gehen wir lieber noch weiter zurück?
Aber auch bei den Konföderierten vollzog sich der Aufmarsch ausgesprochen zäh. So dass es am Ende des Spieleabends zwar zu ersten Fernkämpfen kam, der Aufmarsch der gegnerischen Parteien noch lange nicht abgeschlossen war. Folgerichtig geht es beim nächsten Treffen weiter.
Nachtrag
Auch die Fortsetzung der Schlacht am 10. Juni begann mit einem Blunder seitens der Union. Langsam kam dann auch der dringend erwartete Nachschub, konnte aber nicht mehr entscheidend ins Geschehen eingreifen. Auch ein letzter todesmutiger Frontalangriff einer ganzen Brigade gegen die in Stellung liegenden Südstaatler brach in sich zusammen.
Im Ende blieb der Union nur schwer angeschlagen der Rückzug.
Parallel hatten wir einen Tisch mit Schauobjekten zum Amerikanischen Bürgerkrieg aufgebaut. Auch der wird beim nächsten Treffen noch zu bewundern sein und kann gerne um Eure Exponate ergänzt werden.
Die Idee des Themenabend ist gut angekommen und so können wir mittelfristig weitere Themenabende planen. Als mögliche Themen wären beispielsweise Mittelalter und Napoleonische Epoche realisierbar.
Viele weitere Termine und Informationen über unsere Aktivitäten findet sich in den Rubriken
Agenda und THS-Historie.